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    <title>Recordings by Charlie McCreevy</title>
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    <language>en</language>
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    <title>Software Patents and the EU</title>
    <link>http://transformingfreedom.net/hyperaudio/software-patents-and-eu</link>
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                        Speaker(s)          
          Eva Lichtenberger
      
&lt;/div&gt;

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                        Language spoken          
          German
      
&lt;/div&gt;

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                        Date of Recording          
          &lt;span class=&quot;date-display-single&quot;&gt;Wed, 2006-08-30&lt;/span&gt;
      
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      &lt;span&gt;Player-image:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;
  
    
          
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          &lt;p&gt;&lt;strong&gt;„Ja das war ein Lehrbeispiel für Lobbyismus in&amp;nbsp;Brüssel.“ &lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;As a member of the European Parlament for the Austrian Green Party Eva  Lichtenberger gives an introduction into the decision-making processes  of the European Parliament and the political situation and state of discussion in Brussels when the  debate about software patents reached new peaks in September 2004 and  July&amp;nbsp;2005.&lt;/p&gt;

      
&lt;/div&gt;


&lt;div class=&quot;field-license&quot;&gt;

      &lt;span&gt;License:&amp;nbsp;&lt;/span&gt;
  
    
          
          &lt;p&gt;Location: Vienna,&amp;nbsp;Austria&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Audio and image source: Transforming&amp;nbsp;Freedom&lt;/p&gt;

      
&lt;/div&gt;
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          &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_00m00s&quot; name=&quot;at_00m00s&quot;&gt;00:00&lt;/a&gt; Das  Prozedere ist immer so: Die Kommission macht einen Entwurf, dazu nimmt  das Parlament Stellung und stellt Abänderungsanträge zu diesem Entwurf.  Das wird dann beschlossen, das ist dann auch so im Parlament beschlossen  worden, dass sehr viele Kautelen [„Mit Kautelen werden Vorbehalte oder  Absicherungen in einem Vertrag oder Gesetz bezeichnet“, lexexakt.de;  Anm. Autor] im Entwurf drinnen gewesen wären, die die Softwarepatente im  Wesentlichen verhindert hätten.&lt;br /&gt; Darauf hin hat die irische Präsidentschaft damals [&amp;#8230;], jetzt ist es  McCreevy, die irische Präsidentschaft damals reagiert und hat in den  letzten 20 Minuten einer Ratssitzung noch schnell einen Beschluss  gefasst, der sozusagen wieder die Ursprungsfassung hergestellt hätte, -  also wieder den harten Kommissionsentwurf der für die Patentierung von  Software gewesen wäre. Interessant war der Zusammenhang, dass die  irische Präsidentschaft von Microsoft gesponsert war. Darauf hin ist das  Dossier zurückgekommen und erst dann, bin ich sozusagen damit befasst  gewesen, weil ich ja erst seit 2004 im Europaparlament bin.&lt;br /&gt; Beginn war, dass wir gesagt haben: Wir wollen einen Neustart! Denn bei  der Ratsentscheidung, - also im Ministerrat, wo alle Fachminister  zusammen sind -, die Polen im Nachhinein gesagt haben, sie waren ja das  erste mal dabei bei dieser Ratsentscheidung überhaupt, das war 18. Mai  oder so etwas, wenn ich mich richtig an das Datum erinnere, das war  knapp nach dem 1. Mai wo die (neuen) Beitrittsländer das erste überhaupt  teilgenommen haben.&lt;br /&gt; Und die haben gesagt, sie waren mit dem Prozedere nicht 100% damit  vertraut, also was welcher Schritt im Prozedere bedeutet. &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_02m00s&quot; name=&quot;at_02m00s&quot;&gt;02:00&lt;/a&gt; Sie haben  Einwände gemacht, haben aber nicht dagegen gestimmt und dadurch ist das  wieder durchgegangen. Und einige Länder haben sich enthalten, wie etwa  Italien oder auch Österreich. Und die Spanier waren die einzigen die  konsequent dagegen gewesen sind. Daraufhin ist das Dossier wieder ins  Parlament gekommen, - das war im September 2004-, nach dem Summerbreak  (Sommerpause des Parlaments), und dann wurde vom Parlament ein neuer  Berichterstatter erstellt und dann hatte jeder Abgeordneter und jede  Abgeordnete die Möglichkeit neue Abänderungsanträge zu stellen. [&amp;#8230;] Es  war im Entwurf sehr viel sehr offen Definiertes drinnen, das  Wesentliche was immer ganz schwierig war zu definieren war der  technische&amp;nbsp;Beitrag.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_03m00s&quot; name=&quot;at_03m00s&quot;&gt;03:00&lt;/a&gt; Ein  weiterer Bereich war, was man unter Interoparabilitätsforderung  versteht, das war mir besonders wichtig, das ist für mich ein  Konsumentenanliegen gewesen, das ich immer sehr stark positioniert habe.  Das waren so große Streitpunkte in dem gesamten Bereich [&amp;#8230;].&lt;br /&gt; Und dann gab es die Schwierigkeit, dass im Parlament nicht alle Experten  aus diesem Bereich sitzen sondern, dass so Vormeinungen existiert  haben. Also zum Beispiel: &amp;#8220;Patentieren ist wichtig und gut, weil wenn  jemand eine Erfindung macht, muss man den doch schützen, der muss daraus  doch auch Gewinn ziehen können.&amp;#8221;&lt;br /&gt; Der Unterschied zwischen Erfindung und Programm &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_04m00s&quot; name=&quot;at_04m00s&quot;&gt;04:00&lt;/a&gt; war ganz  schwierig klar zu stellen. Der zweite Punkt war, dass man gleichzeitig  ja immer über die Lissabon Ziele diskutiert hat also Europa zum besten  wissensbasierten Raum auf der Welt zu machen, und da nicht wirklich vom  Fleck gekommen ist. Also der Lissabon-Prozess ist ja letzten Endes  gescheitert - und jetzt hat man jedes kleine Detail aufgegriffen, um das  zu retten. Man hat dann gesagt: &amp;#8220;Wenn es bei uns Patente gäbe wie in  den &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;USA&lt;/span&gt;, dann hätten wir gleich hohes Wachstum wie in den &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;USA&lt;/span&gt;&amp;#8221;, was ein  völliger Quatsch ist - das hat aber niemanden daran gehindert, das auch  zu vertreten. Das kam sozusagen parallel dazu. Und dann kam ein drittes  Ding parallel dazu &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_05m00s&quot; name=&quot;at_05m00s&quot;&gt;05:00&lt;/a&gt; was psychologisch innerhalb der Kommission nicht ganz unwichtig war,  nämlich die Kontroverse um die Dienstleistungsrichtlinie, [&amp;#8230;] die  berühmte Bolkestein-Richtlinie aktuell war.&lt;br /&gt; McCreevy hatte zwei Erbstücke zu verwalten, das war die berühmte &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CII&lt;/span&gt;  directive, also die Softwaregeschichte und die  Dienstleistungsrichtlinie. In beiden zeichnete sich ein Scheitern ab;  man hat in der Kommission offensichtlich auch ein bisschen das Gefühl  gehabt, man könne dem armen McCreevey nicht so alles kaputt machen,  sonst ist der arme Binnenmarkt-Commissioner von Anfang an ruiniert, und  das geht nicht.&lt;br /&gt; Also das waren so völlig sachfremde Themen, die aber natürlich eine  Rolle spielen. &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_06m00s&quot; name=&quot;at_06m00s&quot;&gt;06:00&lt;/a&gt; Wir haben dann gesagt: &amp;#8220;Weil diese Unklarheiten existieren und weil  dieser Bericht sozusagen auch im Rat nicht wirklich Konsens ist - Zurück  an den Start, neue Besprechung mit dem Rat, neuer Entwurf von der  Kommission und dann beginnen wir mit dem ganzen Ding von vorne&amp;#8221;. Das war  dann im Februar, wo diese Abstimmung im Rechtsausschuss war, wo es  darum gegangen ist, dass wir gesagt haben: zurück an den Start. Das  haben wir knapp verloren, und deswegen ist das Dossier weiter gegangen.&lt;br /&gt; Es gab also dann diese beiden Fronten, diese Campaign for Creativity die  für die ganzen Großen offensichtlich, sie haben ja nie offen gelegt wer  sie wirklich finanziert hat, interveniert hat Pro Softwarepatents. Ich  habe ihn selber nicht gesehen, aber angeblich sei sogar Bill Gates  persönlich &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_07m00s&quot; name=&quot;at_07m00s&quot;&gt;07:00&lt;/a&gt; zu einer Sitzung der europäischen Volksparteien gefahren, um sie zu  überzeugen, dass wir unbedingt dieses Ding brauchen.&lt;br /&gt; In Dänemark ging es offensichtlich, was mir die Dänen geschildert haben,  auch soweit, dass es implizite Drohungen gab, Microsoft würde seinen  Sitz abziehen aus Dänemark, wenn man nicht auch bei der  Regierungshaltung&amp;nbsp;bliebe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: &amp;#8230; ich habe dasselbe von Polen gehört&amp;nbsp;&amp;#8230;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: In Polen war natürlich das gleiche, in Holland gab es einen  laufenden Konflikt mit dem Parlament. In Dänemark gab es das gleiche ?  ich habe also auch immer wieder versucht, die nationalen Parlamente und  unsere Leute in den nationalen Parlamenten, die dieser Frage freundlich  gegenüber gestanden sind, zu informieren, mit denen auch ihre Strategie  mitzubetreuen, das gibt es ja dieses Wechselspiel zwischen nationalen  Parlamenten und Europa-Parlament, das erst entwickelt werden muss. &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_08m00s&quot; name=&quot;at_08m00s&quot;&gt;08:00&lt;/a&gt; Das ist noch  ein bisschen unterentwickelt aber ich habe es versucht, auf diese Art  und Weise zu machen. Das war auch so ein Außenfaktor der noch dazu  gekommen ist.&lt;br /&gt; Es gab also Anzeigenkampagnen zum Beispiel von &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;SAP&lt;/span&gt; die dann immer gesagt  haben: &amp;#8220;Ja, wir wollen ja nicht echte Software patentieren, wir wollen  nur den technischen Teil patentieren&amp;#8221;.&lt;br /&gt; Wobei dann gerade &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;SAP&lt;/span&gt; interessant ist, als reine Software-Firma. Sogar  aus dem Anzeigentext ist das ja schon sehr klar hervor gegangen was sie  wirklich meinen, also dass das schon um die Software geht und nicht nur  um den technischen Teil einer Erfindung.&lt;br /&gt; Das war dann die Debatte und dann gab es die berühmte Abstimmung im  Rechtsausschuss [&amp;#8230;] bei dieser Abstimmung waren dann  interessanterweise im Rechtsausschuss von Seiten der Konservativen, &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_09m00s&quot; name=&quot;at_09m00s&quot;&gt;09:00&lt;/a&gt; alle jene,  die nicht kritisch waren gegenüber Softwarepatenten, vertreten, und die  anderen plötzlich nicht.&lt;br /&gt; Das ist der Ausschuss des Parlamentes und die jeweiligen Leiter der  Delegationen, beziehungsweise die Leiter und die Sprecher der  Fraktionen. Die können ja auch sagen: &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;OK&lt;/span&gt;, ich will das Hauptmitglied  drinnen haben und nicht das Ersatzmitglied. Das geht ja im  Europaparlament recht leicht.&lt;br /&gt; Und plötzlich war eine Mehrheit, aber immer eine ganz knappe Mehrheit,  also alle Abstimmungen sind so mit ein, zwei Stimmen Unterschied  ausgegangen über die wichtigen Punkte. Plötzlich war eine Mehrheit  Pro-Patente im Ausschuss da. Auch die Liberalen haben plötzlich einen  anderen Mann aufgefahren als den, der sonst immer da war. &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_10m00s&quot; name=&quot;at_10m00s&quot;&gt;10:00&lt;/a&gt; Und so hat  sich also eine Mehrheit Pro-Patent herausgestellt. Nun ist es ja im  Europaparlament nicht so, dass das, was im Ausschuss passiert, dann auch  im Plenum geschieht. Das ist ja der Unterschied zu den nationalen  Parlamenten, wo das relativ klar ist. Also: Alles, was im Ausschuss  positiv entschieden wird, wird mit allergrößter Wahrscheinlichkeit auch  im Plenum durchgewinkt. Da war es nicht so. Wir haben jetzt gewusst, ok,  bis zum Plenum müssen wir versuchen, da noch die Abstimmung zu&amp;nbsp;beeinflussen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: Damals bin auch ich eingestiegen, wo es hieß: Am 8. Juli 2005 sitzen  dort alle &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;MEP&lt;/span&gt; in einem Raum und entscheiden, alles, was bis dahin  kommuniziert wird, kann etwas&amp;nbsp;ändern.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: So ist es. Wir haben immer die Kommunikation auch mit den  Patentgegnern ständig aufrecht erhalten, uns strategisch mit ihnen  besprochen, klarerweise &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_11m00s&quot; name=&quot;at_11m00s&quot;&gt;11:00&lt;/a&gt; man muss sich ja abstimmen. Wir hatten einen  bunten Haufen von Patentkritikern beieinander. Da waren dann völlig  exotische Dinge dabei wie etwa die Fraktion &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;UKIP&lt;/span&gt; (United Kingdom  Independent Party), das sind die &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EU&lt;/span&gt; Gegner der Britischen. Wirklich eher  schräge Vögel, die mich in die Fraktionssitzung eingeladen haben, und  ich sollte ihnen das Ding erklären. Und da haben sie gesagt: Ja, das  stimmt eigentlich, wir stimmen auch mit euch. Also da gibt es diese  Grenzen zwischen Parteien nicht in diesem Ausmaß. Dann polnische  Konservative und Sozialdemokraten also durch die Bank, von den  polnischen Parteien gemischt, ganz wenige Pro Patent der große Teil  gegen Patente, &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_12m00s&quot; name=&quot;at_12m00s&quot;&gt;12:00&lt;/a&gt; sehr viele Sozialdemokraten kritisch, gegenüber dem Patent, Ausnahme  Deutschland. In Deutschland hat ein Drittel der Sozialdemokraten, eine  sehr harte Pro Patentlinie vertreten. Die also gesagt haben: Innovation  muss belohnt werden, und alles das. Und die sozusagen, eher den  internationalen Konkurrenzkampf im Auge gehabt haben zwischen Philips,  Nokia, und so weiter und den &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;USA&lt;/span&gt;. Nicht aber den internen zwischen  großen und kleinen Strukturen jeweils im eigenen Land. Warum schadet  diese Regelung den Kleinbetrieben? Nun ist ja eh bekannt, und das weiss  ja jeder, dass die Struktur gerade in Europa besonders stark von  kleinen, manchmal Mittelbetrieben geprägt ist, und die die Innovation  bringen, nicht die Großen, &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_13m00s&quot; name=&quot;at_13m00s&quot;&gt;13:00&lt;/a&gt; die führen die Patentprozesse im  Wesentlichen. Dass die Streitkosten, die litigation costs viel zu hoch  wären, als dass ganz normale Betriebe das überhaupt durchhalten können.  Nicht einmal die mittlerer Größe muss man sich ja klar werden. Also mit  solchen Informationen haben wir versucht unsere Kollegen zu versorgen.  Wir haben auch sehr positive Rückmeldungen bekommen. Und dann gab es  haufenweise Lobbypost. Also eben wie gesagt, dieses nette Auto, dieses  aufgeklebte das habe ich mir wirklich aufbehalten, weil es besonders  nett war. Dann gab es auch von dieser Campagne for Creativity, die  hatten als Symbol einen Schmetterling ganz niedlich, so ein  Karikaturenblatt, immer so Blätter wo ein Drache kam &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_14m00s&quot; name=&quot;at_14m00s&quot;&gt;14:00&lt;/a&gt; und ein  Ritter - und dessen Schild war ein Patent. Und dann kamen ganzseitige  Anzeigen in den teuersten Zeitungen von &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;SAP&lt;/span&gt;, von allen großen am Markt.  Ja das war ein Lehrbeispiel für Lobbyismus in Brüssel. Und dann kamen  aber auch die Vertreterinnen und Vertreter des &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;FFII&lt;/span&gt; und der  Programmierer beziehungsweise der Klein- und Mittelbetriebe und haben  ihre eigenen Abgeordneten direkt angesprochen, aus ihrem eigenen  Wahlkreis. Das ist etwas was im europäischen, politischen System nicht  so klar ist, aber in Amerika eine Selbstverständlichkeit. Da ist also  mein Abgeordneter, das ist ein ganz klares Ding, der aus meinem  Wahlkreis, &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_15m00s&quot; name=&quot;at_15m00s&quot;&gt;15:00&lt;/a&gt; der hat für mich da zu sein. Da sind dann auch sehr viele Besuche  erfolgt von Leuten die klar zu ihrem Abgeordneten hingegangen sind und  gesagt haben: pass auf, wenn du für das stimmst, dann machst du meine  und die Existenz meiner 300 Kollegen in Wahrheit kaputt. Und das bringt  was. Das war wichtig, weil der persönliche Bezug einfach wichtig ist.  Wenn jemand zum eigenen Wahlkreis kommt, kann sich der Abgeordnete ja  schon gleich besser vorstellen, worum es geht. Weil er das Umfeld ein  bisschen kennen gelernt hat. Das war eine sehr, sehr wichtige Strategie  dabei. Dann gab es also das große Duell. Und das große Duell findet ja  dann so statt, das ist praktisch ein Paket, die Abänderungsanträgen von  der einen Seite und eines von der anderen Seite gibt. Und wir haben, &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_16m00s&quot; name=&quot;at_16m00s&quot;&gt;16:00&lt;/a&gt; weil ja  sonst oft die Gefahr besteht, dass die Gegner eines Dossiers sich durch  Aufsplitterung den Raum den anderen überlassen, versucht zu erreichen,  dass alle das gleiche Paket einreichen. Das war besonders wichtig. Also  alle die gegen dieses Dossier waren, sollten das gleiche Paket von 23  Abänderungsanträgen unterstützen und nicht jeder selber seinen  einbringen, weil es würde dann jeder Antrag extra abgestimmt. Und das  kann ja auch sehr gut als Strategie verwendet werden. Das ist uns  gelungen. Das war das wichtigste überhaupt, dass es also gelungen ist  die Gegnerinnen und Gegner dieser Directive zumindest soweit zusammen zu  halten, dass wir eine relevante Anzahl hatten von Leuten, die alle das  gleiche Dosier eingereicht haben.&lt;br /&gt; Es zeichnete &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_17m00s&quot; name=&quot;at_17m00s&quot;&gt;17:00&lt;/a&gt; sich nun ab, im Parlament dass es, weil ja jeder Antrag extra  abgestimmt wird, weder für die eine noch für die andere Seite ein  befriedigendes Ergebnis geben würde. Befriedigend heißt, dass möglichst  viele von den amendments, Abänderungsanträgen die man selber eingebracht  hat, durch kommen. Und das heißt aber auch, dass dann eine Richtlinie  entstanden wäre, die völlig in sich auch widersprüchlich gewesen wäre,  weil ja oft dann jemand sagt: dieses Stückerl will ich aber dieses  nicht, ohne zu sehen, dass das einander&amp;nbsp;widerspricht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: diese Technizität will ich, aber ich will keine&amp;nbsp;Interoperabilität.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: ja genau. Das war so der Punkt, so zwei bis drei Tage vor der  Abstimmung zeichnete sich ab, dass weder die eine noch die andere Seite  mit der Endfassung glücklich sein würde, da ist dann &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_18m00s&quot; name=&quot;at_18m00s&quot;&gt;18:00&lt;/a&gt; die Idee  aufgetaucht, man schickt das ganze zurück. Ablehnen. Wollen wir nicht  haben. Bringt es&amp;nbsp;nicht.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: &amp;#8230; das war am 08.Juli&amp;nbsp;2005?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: ja, ich muss das noch einmal erklären: Bevor man in die Abstimmung  über die Details geht, gibt es, wenn das beantragt wird, - und ich habe  das beantragt- , die Ablehnung des gesamten Vorschlags. Mit anderen  gemeinsam. Aber ich habe gesagt, dieser Antrag muss rein, das will ich  haben: Ablehnung des gesamten Vorschlags. Und der Antrag ist dann durch&amp;nbsp;gegangen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: Und ab wann hat sich für Sie und die Gegenseite der Himmel etwas  gelichtet? In der Woche&amp;nbsp;davor?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: Ja, eigentlich erst ein, zwei Tage davor, wo die Chance sich immer  mehr vergrößert hat, dass wir durchkommen. Aber es war, wie gesagt bis  zum Schluss nicht klar, dann gab es &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_19m00s&quot; name=&quot;at_19m00s&quot;&gt;19:00&lt;/a&gt; am letzten Tag noch diese eine Geschichte mit  den Boten (auf den Kunstseen vor dem &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EU&lt;/span&gt;-Parlament, Anm.d.Red.), die ja  wirklich vorzüglich war, das war am Tag der Abstimmung, eine Stunde vor  der&amp;nbsp;Abstimmung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: Also da haben die sich quasi ein Ei gelegt, wie man auf Deutsch  sagt, sie haben die Umgebung geliefert dafür, dass eigentlich die  Sympathiewerte&amp;nbsp;?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: &amp;#8230; zur anderen Seite gegangen sind. Es war also sich ein Motorboot  sich zu mieten, wo drauf steht: &amp;#8220;Vote for the &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;CII&lt;/span&gt; directive!&amp;#8221; und dann  Kanus zu sehen, die mit &amp;#8220;No to &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;SW&lt;/span&gt;-Patents&amp;#8221; um das ganze Ding umrudern,  das spricht für sich. Das war wirklich ein Bild für Götter ? wunderbar.  Das problematische jetzt in dieser gesamten Diskussion ist, dass die  Situation &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_20m00s&quot; name=&quot;at_20m00s&quot;&gt;20:00&lt;/a&gt; nach dem Abweisen dieses Dossiers in gewisser Weise unbefriedigt offen  geblieben ist für viele Leute. Manche sind einfach froh, dass es das  Ding nicht mehr gibt, aber ein großer Teil will sich damit nicht  zufrieden geben. Es gibt Probleme mit technischen Patenten in Europa.  Wir haben 25 verschiedene Patentrechte. Ein Erfinder hat eine ziemlich  anstrengende Aufgabe vor sich, wenn er irgendetwas patentieren lassen  will ? im technischen Bereich jetzt. Deswegen sollte es ein so genanntes  Community Patent geben, also ein Gemeinschaftspatent, ein &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EU&lt;/span&gt; Patent.  Woran scheitert das? Drei mal darf man raten. An der Sprachenfrage, weil  die entscheidende Frage ja nicht ist: reiche ich mein Patent ein?  sondern: in welcher Sprache reiche ich es ein. Ich muss es ja, wenn ich  es in England schützen lassen will auf Englisch &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_21m00s&quot; name=&quot;at_21m00s&quot;&gt;21:00&lt;/a&gt; einreichen.  Frankreich, Italien ganz genau so. Und die Übersetzungskosten sind das  entscheidende. Jetzt gab es darüber schon 2003 eine Abstimmung die  schief gegangen ist. Nämlich eine Sprachenfrage. Die Spanier haben  gesagt: wenn Spanisch nicht in den Hauptsprachen für Patente drinnen  ist, dann vergessen wir es. Dann stimmen wir dagegen. Das heißt die  wollten: Englisch, Französisch, Deutsch - Spanisch. Klarerweise haben  die Italiener dann gesagt: aber dann wollen wir auch Italienisch ? und  jetzt sind ja die Polen auch dabei und sagen: Entschuldigung das geht  nicht: Polnisch. Völlig skurrile Situation, weil ja dann die  Übersetzungskosten in diese Sprachen für ein Gemeinschaftspatent wieder  so hoch wären, dass keiner mehr irgendetwas patentieren kann. Deswegen  gab es jetzt einen neuen Ausweg. Das so genannte &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EPLA&lt;/span&gt; (European &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_22m00s&quot; name=&quot;at_22m00s&quot;&gt;22:00&lt;/a&gt; Patent  Litigation Verfahren) das heißt: man sollte nun ein Patent das  bestritten wird, in einer zweiten Instanz entscheiden, das auf  Gemeinschaftsebene machen, und dann würde das ein europäisches Patent  sein, je nachdem wie der Streit ausgeht. Dass dabei aber die gleichen  Ausgrenzungen von Klein- und Mittelbetrieben wieder passieren würden,  wie bei einer normalen Patentierung das ist ja völlig logisch. Nur wird  das Gegenteil behauptet wieder. Man versucht also jetzt über den Umweg  von Community Patent, wieder den Gesamtpatentbereich anzugehen, also  patentierbar soll nicht nur Technik sein, sondern natürlich auch  Software und natürlich auch Biopatente. Obwohl es die europäische Patent  Konvention die klar festlegt, &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_23m00s&quot; name=&quot;at_23m00s&quot;&gt;23:00&lt;/a&gt; dass es kein Patent auf Leben gibt, dass es  keine Software Patente geben sollte. Wir wissen ohnehin, wie die Praxis  ausschaut. Die Situation ist eben jetzt relativ schwierig. Es gab auch  ein Hearing: mit dem Titel &amp;#8220;The Future Patent Policy in Europe&amp;#8221;, in der  Kommission, im Juli 2006 noch, wo mit einer, und das war wirklich eine  Schweinerei, - ich sag´ das so-, mit einer sehr selektiven  Einladepolitik der Eindruck erweckt wurde, dass ohne Patente die  europäische Wirtschaft morgen oder spätestens übermorgen zusammenbricht,  dass Patente unendlich wichtig sind und dass es ohne Patente überhaupt  nicht geht und dass man die Lissabon-Ziele nur mit Patenten erreichen&amp;nbsp;wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: &amp;#8230; also in dem Sinn: &amp;#8220;man muss quasi mit Patenten der Industrie  helfen damit &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_24m00s&quot; name=&quot;at_24m00s&quot;&gt;24:00&lt;/a&gt; der Wissensraum Europa nicht stirbt.&amp;#8221;&amp;nbsp;..&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: So circa ? ja. Also eine völlig verquaste Argumentation, die  trotzdem nach wie vor betrieben wird. Wir haben ja parallel dazu auch  die Debatte um das Urheberrecht jetzt auf europäischer Ebene, um  Copyrights insgesamt und detailliert und um, und das wird vor allem eine  ganz schwierige Debatte um die Strafmaßnahmen über Kriminalität im  Internet inklusive Vergehen wegen Urheberrechtes. Das ist auch eine  Gdass es kein Patent auf Leben gibt, dass es keine Software Patente  geben sollte. Wissen wir eh wie die Praxis ausschaut. Die Situation ist  eben jetzt relativ schwierig. Es gab auch ein hearing: The Future Patent  Policy in Europe, in der Kommission, im Juli noch, wo mit einer, und  das war wirklich eine Schweinerei, - ich sag´ das so-, mit einer sehr  selektiven Einladepolitik der Eindruck erweckt war, dass ohne Patente  die europäische Wirtschaft morgen oder spätestens übermorgen  zusammenbricht, dass Patente unendlich wichtig sind und dass es ohne  Patente überhaupt nicht geht und dass man die Lissabon Ziele nur mit  Patenten erreichen&amp;nbsp;wird.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: &amp;#8230; also man muss quasi mit Patenten der Industrie helfen  damiteschichte mit der ich jetzt beginne mich auseinander zu setzen&amp;nbsp;habe.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: &amp;#8230;in der nächsten Zukunft? &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_25m00s&quot; name=&quot;at_25m00s&quot;&gt;25:00&lt;/a&gt; nicht zurechtkommt. Weil alles was jetzt  gemacht wird, also diese ganze Jagd auf Mikropiraterie ist ja nur eine  Kompensation dafür, dass man mit dem Problem China nicht zurande kommt.  China ignoriert alle IPs (Intelectual Properties), kümmern sich nicht  drum. Das macht Schaden ? nachweisbar ? klar, die bauen das nach und  passt schon. Die nächsten werden nun die vom Transrapid in Deutschland  sein, die werden nun auch ein Problem kriegen, - sie sind jetzt alle  ganz stolz, dass sie ihr Zeug dort verkaufen können, die werden genau so  heimgeschickt wie alle anderen auch. Aber weil es das Problem gibt wird  gleichzeitig auf der anderen Seite Jagd auf die Mikropiraterie gemacht,  weil irgendetwas muss man ja tun. Also wenn sie sich diese Werbespots  anschauen, gegen das Verbrechen &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_26m00s&quot; name=&quot;at_26m00s&quot;&gt;26:00&lt;/a&gt; im Internet, das ist ja unglaublich. &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: Die im  Kino und vor &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: ja, wie ich das das erste mal gesehen habe, ich bin ja  fast abgekippt das ist ja unglaublich. Vor Lachen und vor Schrecken.  Also ich bin so erschrocken, dass ich nur mehr lachen konnte. Weil das  so absurd ist. &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: denken sie manchmal an den Erfolgnicht zurechtkommt.  Weil alles was jetzt gemacht wird, also diese ganze Jagd auf  Mikropiraterie ist ja nur eine Kompensation dafür, dass man mit dem  Problem China nicht zurande kommt. China ignoriert alle IPs (Intelectual  Properties), kümmern sich nicht drum. Das macht Schaden ? nachweisbar ?  klar, die bauen das nach und passt schon. Die nächsten werden nun die  vom Transrapid in Deutschland sein, die werden nun auch ein Problem  kriegen, - sie sind jetzt alle ganz stolz, dass sie ihr Zeug dort  verkaufen können, die werden genau so heimgeschickt wie vom letzten Juli  und haben deswegen Mut neue Themen hinein zu bringen &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: Also der Mut  hat mir, den brauche ich mir nicht suchen weil ich zu neugierig bin. Ich  will genau in diesem Bereich diese Entwicklungen verfolgen, weil sie  mir hoch spannend erscheinen und weil ich lieber Akteurin bin als&amp;nbsp;Unterworfene.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;LF&lt;/span&gt;: um besser beobachten zu können, sollte man agieren ? also eine  neugierige&amp;nbsp;Wissenschaftlerin&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;span class=&quot;caps&quot;&gt;EL&lt;/span&gt;: so ist es. Es wird sich in dem Bereich nicht ändern, aber natürlich  beflügelt so ein Erfolg &lt;a class=&quot;timecode&quot; href=&quot;#at_27m00s&quot; name=&quot;at_27m00s&quot;&gt;27:00&lt;/a&gt;&amp;nbsp;wie wir ihn gehabt haben und er macht vor allem das  Erreichte wertvoll. Ich möchte mir auch jetzt nicht von den  Dinosauriern am Markt die notwendige Nahrung für die nächste Generation  wegfressen&amp;nbsp;lassen.&lt;/p&gt;

      
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&lt;/fieldset&gt;

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 <pubDate>Mon, 23 Apr 2007 16:36:33 +0000</pubDate>
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